Zum Abschluss gab es fürs Fitness-Dutzend Abenteuer pur bei einer Nachtwanderung: Sven Sander führt Carmen Sydlik zum "Mauerlauf", Sandsack-Transport am Deich, Lagerfeuer und Grillen mit der Feuerwehr Cappel-Neuwerk, Wattlaufen und Strandkorb-Transport. Bis tief in die Nacht |
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| Fitness-Dutzend meistert 25-Kilometer-Marsch nach Dorum | ||
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Kreis Cuxhaven. Endlich am Ziel. Freude einerseits. Andererseits verspürt das Team des Sonntagsjournal-Fitness-Dutzend auch ein bisschen Melancholie. „Wir waren echt eine tolle Gemeinschaft“, waren sich die zwölf SJ-Leser einig – erst recht nach der Abschlussaktion: ein 25-Kilometer-Nacht-Marsch von Cuxhaven nach Dorum-Neufeld.
Sie haben in den zurück-liegenden zwölf Wochen ein spezielles Trainigsprogramm absolviert. Dabei lernten Sie viele verschiedene Sportarten kenn und wurden teilweise auch an ihre körperlichen und mentalen Grenzen getrieben. Fitness-Dutzend Cheftrainer Uwe Engelbardt (Schwimm-schule Seestern) hatte in Zusammenarbeit mit dem Sonn-tagsjournal, der Moor-Therme Bad Bederkesa und der Barmer Ersatzkasse zahlreiche Aktionen vorbereitet. Und Reporter des SJ waren stets zur Stelle, wenn das Fitness-Dutzend gefordert wurde. Etliche Vereine, Insti-tutionen und Einrichtungen haben das Trainingsprogramm für die 12 mitgestaltet. Die richtige Haltung. So übten die Sportler, die unterschiedliche Fitness-Ziele von Abnehmen bis hin zur Marathon-Bestzeit hatten, zum Beispiel auf der Rollschuhbahn des ERC Bremerhaven das Inlinelaufen. In einem Sonder-training zeigte Joachim Haack von Skate Gate den Teilnehmern die richtige Haltung auf den speziellen Rollschuhen – und vor allem, wie das Bremsen funk-tioniert. Nur wenige aus dem Team hatten vorher schon mal auf Inlinern gestanden. „Für mich ist das eine echte Heraus-forderung“, meinte Hans Dieter Kleinert, zunächst etwas wackelig auf den Füßen. Trainer Haack aber war erfreut, wie schnell sich die Zwölf zu begeisterten Inline-Läufern ent-wickelten. Eine weitere Station für das Team war die Sporthalle in Bad Bederkesa. Hier traf es an zwei Tagen auf die Volleyball-Damen des dortigen TSV. Anja Bannick, Trainerin der zweiten Damen, |
Sibylle Cappelmann (rechts) und Hans-Dieter Kleinert zeigen beim Volleyball Einsatz. |
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| forderte die Gruppe in einem Konditionstraining. Anschlies-send hieß es: das richtige Pritschen und Aufschlagen üben. Eine Schweiß treibende Ange-legenheit, wie die Teilnehmer feststellten – alle waren aber mit Spaß bei der Sache. Zum Abschluss der Fitness-Dutzend-Aktion war erneut Durchhalte-vermögen erfordert. Aufgeteilt in zwei Gruppen absolvierten die Sportler eine 25 Kilometer lange Nachtwanderung von Holte-Spangen in Cuxhaven nach Dorum-Neufeld. Nachdem Sie sich von 1 Uhr an über das Gelände des ehemaligen Trup-penübungsplatzes Altenwalde geschlagen hatten, ging es schließlich über Wirtschaftswege an den Deich. Als 2 Fährtensucher“ unterwegs mit dabei: Jörg Hammann von der Kurverwaltung Land Wursten. Und Motivationstrainer Sven Sander (www.sander-consulting.org) unterhielten die Gruppe mit Denksport- und Grenzerfahrungsaufgaben. So gab es zum Bespiel einen „Mauerlauf“, bei dem die Wanderer mit verbundenen Augen in Richtung eines Hindernisses joggen und sich von Team-Mitgliedern abfangen las-sen mussten. Im Spieka-Neufelder Hafen nahmen die Wanderer Rettungstragen ent-gegen, auf denen Sandsäcke lagerten. Es folgte ein an-strengender Transport zum Hof Siats in Cappel-Neufeld (www.hof-siats.de), wo die Ortsfeuerwehr den Teilnehmern mit einem wärmenden Lagerfeuer einen schönen Empfangbereitete. Damit noch nicht genug: gegen fünf Uhr am Morgen organi-sierten die Feuerwehrler in einer kleinen Grillhütte auf dem Hofge- | lände leckere Würstchen. Vier Gruppenmitglieder legten die letzen Kilometer nach Dorum-Nuefeld unter Anleitung von Trainer Joachim Haack (www.skate-gate.de) mit In-linern zurück. Der Rest musste sich zu Fuß über den Deich „quälen“. „Ein ganz schön zähes Stück“, kommentierte Team-Mitglied Ralf Picard unterwegs, als der Leuchtturm Eversand nur sehr langsam näher rückte. Was Ralf nicht wusste: Diejenigen, die zuerst in Dorum-Neufeld eintrafen, mussten schon mit dem Transport zweier Strand-körbe beginnen. Diese sollten ums Hafenbecken herum zur neuen Hafenstrasse 2 gebracht werden, wo sie für die „Wurster Hafenmelodie“ benötigt wurden. Aber auch diese Aufgabe bewältigte das Fitness-Dutzend – wenn auch mit einigen technischen Anlaufschwierigkeiten. Watt-wanderung. Nach einem Grup-penfoto auf dem Leuchtturm Eversand folgte im Morgen-grauen nach gut sieben Stunden Wanderung die letzte Aufgabe: eine Wattwanderung vom Turm zur Strandhalle. Dabei war so manche Schlick-Hürde zu überwinden. Am Ziel begrüßte die Wurster Kurdirektorin Sandra Langheim das Team und lud die wackeren Wanderer zum entspannen ins Warmwasser-Becken im Kurgebäude ein. Und zum Abschluss ließen sich die Teilnehmer das Früh-stücksbuffet in der „Koffiestuv“ in Dorum-Neufeld schmecken. | |
Besuch der „Koffiestuv”. |
Inlinetraining mit Joachim Haack von Sakte Gate (4.v.r.). |
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